Physiologie des Herz-& Kreislaufsystems
von unserem Stammesdoktor Katja (Intubiertfix)
von unserem Stammesdoktor Katja (Intubiertfix)
Zu einem erfolgreichen Training mit schweren Gewichten gehört auch ein funktionierendes Herz-& Kreislaufsystem. Es funktioniert aber nur dann optimal, wenn das Blut den gesamten Organismus durchströmt und alle Gefäße mit den notwendigen Nährstoffen versorgt werden können. Unser Blutkreislauf besteht aus dem Herzen und den Blutgefäßen. Als Venen bezeichnet man die Blutgefäße, die zum Herzen führen, Arterien führen vom Herzen weg. Je weiter die Blutgefäße vom Herzen entfernt sind, umso verzweigter werden sie, und umso kleiner wird auch ihr Durchmesser. Arterien werden zuerst zu Arteriolen und diese zu Kapillaren, welche das Gewebe versorgen. Diese führen wiederum zusammen und bilden die postkapillaren Venolen, die zu Venen werden. Die Aorta ist die größte Schlagader (Arterie) des Körpers. Beim Erwachsenen hat sie normalerweise einen Durchmesser von etwa 2,5–3,5 cm und eine Länge von 30–40 cm. Sie entspringt direkt aus der linken Seite des Herzens und leitet das Blut aus dem linken Ventrikel (Herzkammer) in die Gefäße des Blutkreislaufs. Aufgrund der großen Elastizität ihrer Gefäßwand erfüllt die Aorta eine sogenannte Windkesselfunktion, welche durch Druckangleichung des schubweise aus dem Herzen ausgestoßenen Blutes einen kontinuierlichen Blutstrom ermöglicht.
Das Blut erfüllt im Körper verschiedene Aufgaben. Es transportiert sauerstoffreiches Blut aus den Lungen zum Gewebe und mit Kohlenstoffdioxid angereichertes Blut wieder zurück. Weiterhin wird das Gewebe mit Nährstoffen aus dem Verdauungstrakt versorgt. Das Blut ist außerdem ein sehr wichtiges Medium für den Transport von Hormonen zwischen einzelnen Organsystemen, Komponenten der Immunabwehr und der Blutgerinnung zu den Stellen im Organismus an denen sie benötigt werden. Damit das Blut überhaupt im Kreislaufsystem rund gepumpt werden kann, muss sich die dafür verantwortliche Pumpe, unser Herz, ganz schön anstrengen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, hat uns die Natur mit dem sogenannten Reizleitungssystem ausgestattet. Das bedeutet, dass die rhythmische Kontraktion des Herzmuskels infolge elektrischer Erregung im Herzen selbst erfolgt. Diese Erregung wird über das autonome Nervensystem gesteuert und ist somit nicht durch den Willen beeinflussbar. Spezialisierte Zellen im Herzen sind zur automatischen, rhythmischen Erregungsbildung fähig. Der Sinusknoten erzeugt elektrische Reize in einer Frequenz von etwa 70 bis 80 Impulsen pro Minute. Diese Erregung wird über den AV-Knoten, das His-Bündel, die Tawara-Schenkel und die Purkinje-Fasern bis in die einzelnen Herzmuskelzellen fortgeleitet. Störungen in dieser zeitlichen Abfolge äußern sich als Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), wie Tachykardie (Herzfrequenz über 100 Schläge/Minute) oder Bradykardie (unter 60 Schläge/Minute). Die Frequenz wird durch das vegetative Nervensystem reguliert. Während der Einfluss des Nervus Sympathikus über den Transmitter Adrenalin die Herzfrequenz steigert, verlangsamt der Parasympathikus den Herzschlag. Für schweres Training ist es also wichtig, dass die Pumpe (Herz) richtig funktioniert und im richtigen Moment entsprechend "Gas gibt". Als Beispiel dafür dient schlicht und ergreifend das Auto fahren. Vor einer Steigung gibt man mehr Gas, damit das Fahrzeug die Steigung überwinden kann. Ähnlich ist es mit unserer Pumpe - diese muss beim Training mehr arbeiten, also mehr Gas geben, um den an sie gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Um Herz und Kreislauf in Schwung zu halten reicht es nicht aus, sich dreimal pro Woche wie ein Neandertaler auf schwere Gewichte zu stürzen und dann das Training als erfolgreich beendet anzusehen. Ein verantwortungsbewusster Powerlifter trainiert regelmäßig seine Ausdauer und somit automatisch auch sein Herz und steigert damit kontinuierlich Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Da das Herz als Motor unseres Körpers anzusehen ist muß es, wenn der Körper leistungsfähiger wird, auch mit trainiert und entsprechend angepasst werden, sonst haben unsere "Benzinleitungen" keinen Druck - also großes Auto mit kleinem Motor. Auch wenn regelmäßiges Ausdauertraining nicht unbedingt zu den angenehmsten Dingen zählt und sich vom Spaßfaktor her meist in Grenzen hält, tut man sich und seinem Körper schlicht und ergreifend einen Gefallen, wenn man den inneren Schweinehund überwindet und die Ausdauer ebenso konsequent betreibt wie das Powerlifting.
Fazit:
Fehlende Ausdauer im Kraftsport kann über die Jahre zu Herzschwächen oder gar Schäden führen.
Das Blut erfüllt im Körper verschiedene Aufgaben. Es transportiert sauerstoffreiches Blut aus den Lungen zum Gewebe und mit Kohlenstoffdioxid angereichertes Blut wieder zurück. Weiterhin wird das Gewebe mit Nährstoffen aus dem Verdauungstrakt versorgt. Das Blut ist außerdem ein sehr wichtiges Medium für den Transport von Hormonen zwischen einzelnen Organsystemen, Komponenten der Immunabwehr und der Blutgerinnung zu den Stellen im Organismus an denen sie benötigt werden. Damit das Blut überhaupt im Kreislaufsystem rund gepumpt werden kann, muss sich die dafür verantwortliche Pumpe, unser Herz, ganz schön anstrengen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, hat uns die Natur mit dem sogenannten Reizleitungssystem ausgestattet. Das bedeutet, dass die rhythmische Kontraktion des Herzmuskels infolge elektrischer Erregung im Herzen selbst erfolgt. Diese Erregung wird über das autonome Nervensystem gesteuert und ist somit nicht durch den Willen beeinflussbar. Spezialisierte Zellen im Herzen sind zur automatischen, rhythmischen Erregungsbildung fähig. Der Sinusknoten erzeugt elektrische Reize in einer Frequenz von etwa 70 bis 80 Impulsen pro Minute. Diese Erregung wird über den AV-Knoten, das His-Bündel, die Tawara-Schenkel und die Purkinje-Fasern bis in die einzelnen Herzmuskelzellen fortgeleitet. Störungen in dieser zeitlichen Abfolge äußern sich als Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien), wie Tachykardie (Herzfrequenz über 100 Schläge/Minute) oder Bradykardie (unter 60 Schläge/Minute). Die Frequenz wird durch das vegetative Nervensystem reguliert. Während der Einfluss des Nervus Sympathikus über den Transmitter Adrenalin die Herzfrequenz steigert, verlangsamt der Parasympathikus den Herzschlag. Für schweres Training ist es also wichtig, dass die Pumpe (Herz) richtig funktioniert und im richtigen Moment entsprechend "Gas gibt". Als Beispiel dafür dient schlicht und ergreifend das Auto fahren. Vor einer Steigung gibt man mehr Gas, damit das Fahrzeug die Steigung überwinden kann. Ähnlich ist es mit unserer Pumpe - diese muss beim Training mehr arbeiten, also mehr Gas geben, um den an sie gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Um Herz und Kreislauf in Schwung zu halten reicht es nicht aus, sich dreimal pro Woche wie ein Neandertaler auf schwere Gewichte zu stürzen und dann das Training als erfolgreich beendet anzusehen. Ein verantwortungsbewusster Powerlifter trainiert regelmäßig seine Ausdauer und somit automatisch auch sein Herz und steigert damit kontinuierlich Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit. Da das Herz als Motor unseres Körpers anzusehen ist muß es, wenn der Körper leistungsfähiger wird, auch mit trainiert und entsprechend angepasst werden, sonst haben unsere "Benzinleitungen" keinen Druck - also großes Auto mit kleinem Motor. Auch wenn regelmäßiges Ausdauertraining nicht unbedingt zu den angenehmsten Dingen zählt und sich vom Spaßfaktor her meist in Grenzen hält, tut man sich und seinem Körper schlicht und ergreifend einen Gefallen, wenn man den inneren Schweinehund überwindet und die Ausdauer ebenso konsequent betreibt wie das Powerlifting.
Fazit:
Fehlende Ausdauer im Kraftsport kann über die Jahre zu Herzschwächen oder gar Schäden führen.